Mein Praktikum in Oslo beginnt

Hi!

Mein Name ist Jesper S?ren Dramsch aus Hamburg und ich studiere Geophysik auf Master.

Jesper auf Bygdoey

“Wo soll das nur hinf?hren?”

Der Stein des Ansto?es zu diesem Blog findet sich darin, dass ich f?r zwei Monate nach Oslo gegangen bin um ein Praktikum bei Fugro Seismic Imaging AS zu machen. Letzten Montag habe ich dort angefangen und es war bisher ziemlich genial. Mein Gl?ck ist, dass dort Englisch gesprochen wird, da ich ehrlich gesagt bisher kein Wort Norwegisch spreche (mal sehen ob sich das noch ?ndert). Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum ich nicht schlecht gestaunt habe, als einer meiner asiatischen Kollegen mich in flie?endem deutsch ansprach. Meine Kollegen sind alle sehr freundlich, zuvorkommend und versuchen dem neuen Praktikanten zu helfen, wo sie nur k?nnen.

Ich bin ein riesiger Nerd. Wem erz?hl’ ich das?! Dementsprechend muss ich sagen:

Diese Firma ist unglaublich!

An dem Schreibtisch den ich als Praktikant bekommen habe stehen zwei TFT-Widescreens mit direktem Zugang zu einem Cluster in dem mindestens 1000 CPUs h?ngen. quot;OK”, dachte ich mir, “Ich bin nur ein Praktikant ich krieg’ da keinen Zugang zu…”. Falsch gedacht. Als wir uns ?ber das Projekt an dem ich arbeiten soll unterhielten, sagte der Manager etwas ? la “Ja ich denke wir k?nnen ca. 40 CPUs f?r dich reservieren.” Das ist dann effektiv mehr als die 20-fache Rechenleistung die ich zuhause zur Verf?gung h?tte. Die Berechnungen f?r meine Bachelorarbeit zuhause haben meist die ganze Nacht gebraucht. Hier brauchen sie 20 Minuten. Dar?ber hinaus hat Fugro das Softwarepaket, welches ich brauche fertig zum arbeiten (nat?rlich parallelisiert!). Also ist mein Job, mich erstmal mit der Software auseinander zu setzen.

Tja, da dachte ich mir, das w?re der einfache Teil. Aber Fugro hat einige sehr gute Erweiterungen zu dem urspr?nglichen Code, welche ich erstmal durchsteigen muss. Soweit sieht die Ausgabe der Programme ziemlich vielversprechend aus. (Braucht ja nicht lange um ?nderungen zu testen! :-D)

Kommen wir zu Oslo, meinem tempor?ren zuhause. Oslo ist eine tolle Stadt, jedoch w?rde man wahrscheinlich nicht allein f?r die Stadt herkommen. Wenn man es auf die norwegische Art machen will, nimmt man die “trikk” und f?hrt raus in die Natur. Meine wundervolle Freundin hat mich f?r die ersten zwei Wochen begleitet und wir waren an einigen wirklich tollen Stellen hier, aber dar?ber schreibe ich sp?ter noch ein paar eigene Beitr?ge. Trotz alledem werde ich nie meinen Anfangsschock ?berwinden, den ich im Angesicht der hiesigen Preise bekommen habe. Ich habe keinem geglaubt, der mich warnen wollte und wurde entsprechend eiskalt erwischt. Oslo ist die teuerste Stadt der Welt und ich wei? nun warum. Hier ein paar Zahlen:

  • Milch 1l > 2?
  • Joghurt 500g > 2?
  • Brot 750g > 3?
  • Wasser 1,5l > 1?
  • Getrocknete Feigen 200g > 20(!)?
  • Nudeln Barilla 500g > 5?

Wir haben uns mittlerweile einigerma?en an die Preise gew?hnt und haben auch ein paar g?nstigere Dinge gefunden. An diesem Punkt muss ich sagen, dass Fugro sich hervorragend um seine Mitarbeiter k?mmert. Wir kriegen Mittagessen zu einem Preis der unter den Preisen der deutschen Mensen liegt und das Essen ist Topqualit?t.

Im Endeffekt wird dieses Blog Episoden ?ber mich und aus meinem Leben erz?hlen.

Enjoy!

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... is a geophysicist by heart. I work in seismic interpolation. My interest extend to data security, software engineering, geology and science comm. After work I love to go rock climbing and lift some heavy weights. In the evening I endulge in board games with friends and my wonderful partner. The Way of the geophysicist.
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3 Comments

  1. Hi Kleiner, genieß die Zeit in Oslo, und auch wenn Anna morgen heim muss, es gibt ja zum Glück Internet und zwei Monate gehen auch recht schnell vorbei!

    Viel Spaß noch!

  2. Hi du 🙂
    klingt ja sehr spannend 🙂 für uns beide gibt es neue Sachen im Moment zu entdecken.
    Ich freue mich für dich und wünsche dir viel spaß 🙂

  3. Hi Jesper,

    wünsch dir alles Gute für dein Oslo-Abenteuer, klingt doch auf jeden Fall spannend. Auf die getrockneten Feigen könnte ich verzichten, aber die Preise für Milch und Pasta würden mich killen. Hoffe, du musst in den zwei Monaten nicht fasten.

    Viel Spaß und genieß die Zeit.

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